Ohne Gott nach Hause?

By Stephan

Letztes Wochenende war ich mit meiner Jugendband beim Konfi-Castle auf der Burg Wernfels. Mal abgesehen davon, dass ich absolut stolz bin auf meine Musiker-Truppe (all die Begabung und die Begeisterung, der Humor in der Band und das tolle Miteinander :-) – ich liebe Euch!!!) war es wieder einmal eine richtig geniale Erfahrung. Vor allem aber eine soooo süße Begegnung mit einem jungen Kerl, der auch beim Bandworkshop dabei war und sich am Sonntag abend hat segnen lassen. Man muss dazu wissen, dass die Leiterin des Castles am Ende des Gottesdienstes noch gesagt hat, dass es im Anschluss an den Gottesdienst drei Möglichkeiten / Angebote für die Konfis gibt. Man kann sein Leben Jesus anvertrauen, sich segnen lassen oder / und für ein konkretes Anliegen für sich beten lassen.
Der besagte junge Mann kam dann zu meiner ‘Segnungs-Station’ und wollte sich ‘nur’ segnen lassen. Aber nicht, ohne sich vorher mit folgenden Worten abzusichern… (ich geb jetzt einfach mal den Dialog wieder, weil er so herzerfrischend authentisch war):

Konfi: „Du, übrigens, wenn I etzd des mit der Übergab net mach, muss i dann ohne Gott hoam geh?’
Ich: „Nein, auf gar keinen Fall, das war ja nur ein Angebot.“
Konfi: „Naja, weil… I leb ja scho mit Jesus und i hob mer denkt, dass i des mit der Übergab halt dann a net brauch.“
Ich: „Gratulation dazu :-) . Besser hätt ich das jetz auch net sagen können.“
Konfi: „jo, dann dät i mi etz gern einfach segnen lassen“
Ich: „Aber immer gerne doch!“

Ich liebe meinen Job einfach :-)

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